Wikingerhäuser, Drachenboote, große Webrahmen, Feuerstellen, Wikingerschmuck oder Waffen: All das und noch viel mehr konnten wir auf unserer Reise in die Vergangenheit entdecken.


Am 24.10.2018 machten wir, die Klassen 3/4a und 3/4b des Grundschulstandortes Haselund, einen Ausflug in das Museum und Wikingerdorf Haithabu bei Schleswig an der Schlei.


GEMS Haithabu 2018 013Im Unterricht hatten wir schon viel über die Wikinger gelernt. Am Morgen holte uns der Bus ab. Während der Fahrt konnten wir die Aussicht genießen. Nach einem Frühstück gingen wir zuerst in das Wikingermuseum. Dort gab es 5 verschiedene Räume. Zu jedem Raum haben wir Quizfragen beantwortet. Es gab viel zu sehen. Besonders gefallen hat uns z.B. die Wand mit den Glasperlen, der Wikingerschmuck, die Landkarten, die Waffen, das Wikingerspielzeug oder auch der große Raum mit den Schiffen. Sehr viel Zeit verbrachten wir vor den Runensteinen. Die Runenschrift wurde ganz modern mit einem Beamer auf einem großen Stein angezeigt.

GEMS Haithabu 2018 019Anschließend gingen wir zum Wikingerdorf. Der Fußweg dauerte ungefähr 20 Minuten. Durch das Dorf haben uns zwei sehr nette Expertinnen geführt und uns alles gezeigt. Sie erzählten uns, dass erst ca. 5% des Dorfes ausgegraben wurde. Viele Reste wären noch an Land und auch im Wasser zu finden. Wir haben gesehen, woraus die Häuser gebaut wurden, z.B. aus Lehm, und wie sie eingerichtet waren. Die Häuser in dem Wikingerdorf standen sehr eng beieinander und hatten viel weniger Räume als heute, oft nur einen oder zwei. Eine Gruppe konnte sehen und ausprobieren, wie die Wikinger Feuer machten. Ein Funke ist sogar in unsere Nähe geflogen. Uns wurde ein versteinertes, über 1000 Jahre altes Holzstück gezeigt. Die andere Gruppe konnte ausprobieren, wie es gewesen sein muss, mit mehr als 20 Personen in einem Raum auf Stroh und Tierfellen zu schlafen. Es war sehr unbequem und kalt in diesen "Betten" und wir mussten viel kichern. Wir konnten aber nicht entdecken, wie die Wikinger auf die Toilette gingen. Das hätte uns noch interessiert.


Dann war der Vormittag schon rum und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Haselund.


Wir möchten uns bei dem Förderverein des Grundschulstandortes Haselund bedanken. Durch eine großzügige Spende und einem Guthaben von der letzten Schulweihnachtsfeier, blieb für die Eltern nur noch ein kleiner Betrag übrig. So macht ein Ausflug doppelt Spaß!

 

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