Feuer und Wasser 2

 

Nicht immer ist Wasser das beste Mittel, um einen Brand zu löschen. Manchmal wird alles durch Wasser nur noch schlimmer. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler des WPU-NaWi  9/10 am Standort Viöl live erleben. Herr Hansen von der Feuerwehr aus Haselund hatte dazu eigens einen Ahänger aus Husum organisiert (vielen Dank dafür an dieser Stelle!). In einem extra für Demonstrationszwecke erstellten Behälter mit ferngesteuerter Gasflamme wurde Pflanzenöl erhitzt. So kann man einen Fettbrand in der Küche gut simulieren.

 

Das heiße Pflanzenöl sollte nun mit Wasser gelöscht werden. Dabei entstand ein 3 Meter hoher Feuerball, der sich beim Löschen des Fettbrandes in den Himmel erhob. Dazu musste das Fett nicht einmal brennen, es reicht auch, wenn dieses sehr heiß ist. Mal eben schnell eine heiße Fettpfanne auswaschen, ist also keine gute Idee! Das gilt auch für heißen Sud in der Pfanne.

 

Herr Hansen wies die Schülerinnen und Schüler in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die im Internet kursierenden Ideen mit den Blumentöpfen und den Teelichtern zum Heizen sehr leicht eine ähnliche Katastrophe herbeiführen können. Deshalb rät er dringend davon ab.

 

Feuer und Wasser 1

 

Wie stark die Gefahr von Spray- oder Deodoranddosen unter Wärmeeinwirkung ist, konnten die Schülerinnen und Schüler des WPU ebenso erleben. Bitte keine Deos in der der Sonne liegen lassen! Zum Abschluss durften sich freiwillige Schülerinnen und Schüler noch selber beim Löschen eines Brandes mit einem Feuerlöscher versuchen.

 

Alles in allem waren es zwei sehr eindrucksvolle und lehrreiche Schulstunden, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden! 

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