Kirchenralley

 

"Kinder interessieren sich nicht für Kirchen, das tun nur alte Leute." So oder ähnlich denken viele. Wir - zwei Lehrerinnen der GS Haselund- haben etwas ganz anderes erlebt. Mit unseren Klassen (3/4a und 3/4b) sind wir nach Viöl in die St. Christophoruskirche gefahren. Dort wartete bereits Frau Dr. Weide und begrüßte uns herzlich. Sie hatte eine Rallye ausgearbeitet, jedes Kind erhielt ein kleines Aufgabenheft. In Gruppen von ungefähr 6 Kindern machten sich die Klassen sofort an die Arbeit. Sie gingen auf Entdeckertour.

"Kinder interessieren sich nicht für Kirchen, das tun nur alte Leute." So oder ähnlich denken viele. Wir - zwei Lehrerinnen der GS Haselund- haben etwas ganz anderes erlebt. Mit unseren Klassen (3/4a und 3/4b) sind wir nach Viöl in die St. Christophoruskirche gefahren. Dort wartete bereits Frau Dr. Weide und begrüßte uns herzlich. Sie hatte eine Rallye ausgearbeitet, jedes Kind erhielt ein kleines Aufgabenheft. In Gruppen von ungefähr 6 Kindern machten sich die Klassen sofort an die Arbeit. Sie gingen auf Entdeckertour.

Zu folgenden Themen bearbeiteten sie die Fragen.

  • die Kirche von außen
  • das Kirchenschiff
  • der Altarraum
  • besondere Bereiche
  • der Friedhof

Wir erlebten es als beeindruckend, mit welcher Ernsthaftigkeit und mit welch großem Interesse die Kinder die Grabsteine ihrer Familien oder Bekannten aufsuchten und uns zeigten. Sie taten es mit großem Respekt vor den Verstorbenen.

KirchenralleyNach ungefähr einer halben Stunde pro Klasse hat sich Frau Dr. Weide die Zeit genommen, die Aufgaben mit den Kindern in der Kirche zu besprechen. Hier galt das ganz große Interesse dem Taufbecken und den darüber hängenden Fischen mit den Namen der Getauften. "Hier, das ist mein Bruder!" oder "Schade, meine Schwester ist nicht dabei." Das Erstaunen war dann sehr groß, als Frau Dr. Weide wie mit Zauberhand die Taufschale aus dem Becken hob! Jetzt ähnelte der Taufstein einem Brunnen. Sie erzählte: "So sah das Taufbecken früher aus. Die Schale gab es noch nicht und das Wasser befand sich direkt im Becken. Kleine Kinder wurden nackt untergetaucht - von Kopf bis Fuß also getauft. Und damit sie sich nicht erkälteten, wurde ihnen ein langes schönes Kleid nach der Taufe angezogen." "Auch den Jungen?" "Ja, auch den Jungen. So ein Kleid war ein Familienstück, das weitergegeben wurde und es wurde kein Unterschied zwischen Jungen und Mädchen gemacht." Alle haben an diesem Tag sehr viel gelernt - Religion zum Anfassen halt. Vielen Dank an Frau Dr. Weide für Ihre Zeit.

verfasst von Angelika Braun

GGems VO Haselund

 

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